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Gleuensee



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Info:

Der Gleuensee, Teil des Templiner Seenkreuzes, ist ein langgestreckter Waldsee mit ca. 35 ha, der über einem kleinen Kanal mit dem Bruchsee verbunden ist. Der See hat die Form einer "1" und die Spitze der Eins ist ein grösserer Flachbereich, der in einen weiteren, toten Kanal mündet. Dort sind Boote mit Schrauben aber verboten.


Seine Ufer sind meist bewaldet und fallen steil ab. Schon wenige Meter vom Ufer entfernt ist es drei bis fünf Meter tief. Nur vor den wenigen Schilfgürteln findet sich ein ein vorgelagerter Bereich.


Es gibt viele umgestürzte Bäume, wo sich die Barsche tummeln und einige unterspülte Waldufer. Der größte Bereich des Sees ist flach wie ein Tisch und meist zwischen fünf und sieben Metern tief.



Anfahrt:

Von Templin aus Richtung Fährkrug, dieser Strasse (L217)bis zum Campingplatz folgen.


Wir sind mit dem Boot zum See gekommen, deshalb keine Gewähr für die Anfahrt.



Typ: See

Tiefe:

Am Rand sind schnell drei bis fünf Meter Tiefe erreicht. Die Mitte ist sehr flach und ohne Strukturen, Tiefen meist bei fünf bis sieben Metern. Wir sind den See nicht ganz abgefahren, aber tiefere Bereiche haben wir bisher nicht entdeckt.



Fischarten:

Wels, Hecht, Zander, Aal, Barsche, Karpfen, Schleien, Weissfisch



Ufer:

Fast komplett bewaldet, Angelstellen sind extrem dünn gesät und schwer zu erreichen. Einige kleinere Schilfgürtel, nur im hinteren Flachbereich ausgedehnter.

Steil abfallende Ufer



Besitzer/Pächter:

Uckermark Fisch GmbH

Templiner Str. 2a

17268 Boitzenburg
Tel. 03988 / 95115

 

Der See ist Verbandsvertragsgewässer des DAV V06-08, zum Nachtangeln wird aber eine Nachtangelgenehmigung benötigt.



Karten:

Uckermark Fisch GmbH


Zweigstelle in Templin
Am Webertor 1
Tel. 03987 / 2546



Erfahrungsbericht:

Im Frühjahr 2011 haben wir während einer Hausboottour zwei Tage auf diesem See verbracht. Landschaftlich wunderschön gelegen und sehr sauber. Mit dem Angeln haben wir uns sehr schwer getan. Eine vorausgegangene Kälteperiode und dann drei Tage steigender Luftdruck haben den Fischen das Maul zugenagelt.


Mein Eindruck ist, dass sich der See im Sommer zum Raubfischangeln gut eignet, weil er nicht so stark bewachsen ist, wie seine Nachbarn. Was Karpfen und Weissfisch angeht, ist wohl der Flachbereich am besten, dort gibt es aber keinerlei Anlegemöglichkeiten, oder Angelstellen von Land. Man müsste die ganze Zeit im Boot hocken bleiben:-(


Auch der Verbindungskanal zum Bruchsee ist gut zum Angeln geeignet, hier finden sich auch zahlreiche Angelstellen.

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