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Schleuse Liebenwalde (Malzer Kanal)



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Info:

Wenn man an der Schleuse in Liebenwalde angeln will, dann tut man dies am besten im Frühjahr und im Herbst, wenn die vielen Boote noch nicht da sind, oder schon wieder weg.
Im Sommer ist auch unter der Woche so viel Trubel, dass das Angeln einfach keinen Spass mehr macht. Ausserdem ist dann soviel Kraut im Wasser, dass man dauernd beschäftigt ist, es von der Leine zu zupfen.
Aber jetzt, im Frühjahr, ist das Gelände noch leer. Nur vereinzelt tauchen Boote auf, die für die Nacht an der hinteren Spundwand festmachen und Badegäste sind auch noch keine zu befürchten.
Wie man auf dem Bild oben sehen kann (ist noch aus dem letzten Herbst), öffnet sich der Kanal hier zu einer grossen Fläche, im Hintergrund ist die Schleuse zu sehen (naja, da ist sie jedenfalls).
Im Schleusenbereich selbst kann man gut Spinnfischen, hier finden sich Rapfen, Zander, Barsche, Hecht und Wels. Aber leicht sind die nicht zu kriegen, da hier immer reges Treiben herrscht und die Fische wohl jeden Gummifisch und Blinker schon persönlich kennen. Aber man weiss, dass sie da sind.
Und sie machen sich auch bemerkbar! Die ganze Zeit hört und sieht man es platschen und rauben. Auch hinten an der Spundwand, an der die Boote festmachen, wird gerne auf Raubfisch geangelt. Die Ufer dazwischen sind meist von Ansitzanglern gesäumt, die es auf Weissfische, Aal oder Karpfen versuchen.
Die gesamte Wasserfläche ist am Boden ziemlich eben, meist um die 2,5 m tief, nur an der gegenüberliegenden Spundwand zieht sich ein tieferer Graben. Dort sammeln sich die Räuber und sind vom anderen Ufer aus kaum zu erreichen.
Erst von weiter vorn, fast im Schleusenbereich, kann man diese Spundwand erreichen, doch Vorsicht, das ganze Becken ist hängerträchtig und gerade beim Blinkern sind die Verluste hoch. Die Profis werfen direkt an die Spundwand und versuchen, den Köder möglichst lange da zu halten.



Anfahrt:

In Pankow auf die Autobahn Richtung Hamburg und gleich bei Mühlenbeck wieder rausfahren. Dann rechts durch Summt bis nach Wensickendorf. Dort rechts abbiegen und dann gleich wieder links Richtung Liebenwalde. ... ... wenn man Kreuzbruch hinter sich gelassen hat, dann geht es nach ca. 2 km links ab zur Schleuse. Vorsicht: große Löcher auf dem Weg. Nicht im Schleusenbereich parken, das kostet Geld.



Typ: Kanal

Tiefe:

Der bewachsene Uferbereich fällt schnell von 1m auf 2,5 m ab. Das gesamte Becken hat diese Tiefe. An der gegenüberliegenden Spundwand ist ein Graben, der ist wohl um die vier Meter tief. Im Bereich der Mauern ist es flacher, weiss ich aber nicht genau....



Ufer:

Ein Großteil des Beckens ist von Schilf bewachsen und es gibt zahlreiche Angelstellen. Vorne ist ne Mauer, um die 2 Meter hoch, hinten am Becken, wo die Boote anlegen, gibts ne Spundwand.



Jahreszeiten:

Im Frühjahr und Herbst sehr interessant. Das flache Ufer erwärmt sich schnell. Im Sommer stark verkrautet und viel Trubel, auch nachts, wenn die Bootsfahrer feiern.



Besitzer/Pächter:

DAV



Erfahrungsbericht:

Dieses Frühjahr (2005) ist es bisher erstaunlich ruhig an der Schleuse. Bin jetzt dreimal dagewesen und habe bis auf das erste Mal auch gut gefangen. Immer mit der Feederrute, ganz nah am Ufer.



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