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Gottssee bei Götschendorf (P 06-114)

Der erste Steg am Parkplatz. Von hier kann man die kleine Schilfinsel erreichen, wo abends gerne die Schleien gründeln.Blick über den See mit der Schilfinsel.Die kleine Schilfinsel.Sonnenuntergang am Gotts SeeDie Bucht zum Dorf hin.

Neu: Kartenansicht bei GoogleMaps

Info:

Gut versteckt im Wald hinter Götschendorf liegt der Gotts See (ca 10,18 ha). Eigentlich nur ein grösserer Teich bietet er den Weissfischanglern gute Möglichkeiten für das Angeln auf Plötzen, Rotfedern, Schleien und Karpfen . Letztere sind schwer zu fangen und regelmässig gibt es Schnurbruch, weil mal wieder einer unerwartet gebissen hat. Brassen sucht man hier vergeblich.
Der See ist kaum tiefer als zwei Meter und nur schwer zugänglich. Ohne Boot ist das Angeln nur auf den drei Stegen an der Ostseite möglich, die vom ortsansässigen Angelverein gepflegt werden. Man kann ein mitgebrachtes Boot aber ganz gut zu Wasser lassen.
Das restliche Ufer ist von einem Sumpfgürtel umgeben und komplett unzugänglich. Der See hat die Form einer Acht und der südliche Teil verlandet schliesslich in einem Sumpf.
Im nördlichen Abschnitt des Sees breitet sich ein hoher Schilfgürtel aus, davor sind die tiefsten Stellen des Gewässers zu finden. Man muss nach den pflanzenfreien Löchern schauen und hier sein Futter ausbringen.
Im Sommer bedecken oft Pflanzen einen Großteil des Sees und das Angeln ist recht schwierig. Tagsüber gehen die Schleien nur selten an den Haken, die beste Zeit ist der frühe Morgen und der Abend. Dann hat auch endlich das Betonwerk Feierabend gemacht, das tagsüber schon mal nerven kann.
Ziemlich in der Mitte des Sees liegt eine kleine Schilfinsel, die immer für einen Fisch gut ist. Man kann sie zwar vom mittleren Steg aus gut beangeln, doch die bissigere Seite liegt dem Ufer abgewandt.
Der Boden des Gewässers ist sehr sumpfig, man kann metertief in den Boden stechen, ohne auf ein Hindernis zu stossen. sogar mittlere futterballen sinken schnell ein, wenn sie sich nicht sofort auflösen. Es wird deshalb fast ausschliesslich mit der Posenrute gefischt.
Ausser den Weissfischen gibt es hier auch den einen oder anderen Hecht. Einmal ist mir sogar ein sehr grosses Exemplar verloren gegangen. Ich fischte im knietiefen Wasser mit Köderfisch und fiel vor Schreck beinahe aus dem Boot, als der Hecht mit einem lauten Schwall aus dem Wasser schoss und sich den Köder schnappte. Nach kurzem Kampf hat er sich dann verabschiedet. Ich hätte nie geglaubt, dass ein so grosser Fisch in so flachem Wasser raubt bzw. in einem so kleinen Gewässer so groß werden kann.



Anfahrt:

Achtung: Die Einheimischen Angler warnen davor, mit dem Auto weiter, als bis zur ersten Schranke zu fahren. Angeblich wird verstärkt kontrolliert und aufgeschrieben. Auch wenn die Schranke geöfnet ist, bleibt die Durchfahrt verboten. Vor allem wegen der Waldbrandgefahr. Die 109 bis Milmersdorf, in der Ortsmitte rechts nach Götschendorf. Durch den Ort fahren und hinter dem letzten Haus rechts dem Weg mit der Schranke folgen. Man gelangt direkt zum See und parkt den Wagen vor der Holzschranke. Von der Autobahn kommend fährt man Richtung Templin .



Typ: See

Tiefe:

Kaum tiefer als zwei Meter. Sehr sumpfiger Boden!!



Fischarten:

Plötzen, Rotfedern, Schleien, Karpfen, Barsch und Hecht.



Ufer:

Ein kleiner Teil liegt im Wald, der grosse Rest aber ist von Schilf umgeben oder stark versumpft. Das Ufer ist außer an den Stegen unzugänglich. Man gelangt nicht einmal in die Nähe des Sees, weil der Boden oft schon vor der Schilfkante versumpft ist.



Jahreszeiten:

Vom Frühjahr bis zum Herbst.



Besitzer/Pächter:

DAV



Karten:

DAV



Erfahrungsbericht:

September 2005, Wasser glasklar, man kann bis auf den Grund sehen. Tolles Farbenspiel. Die Schleien haben diesen Sommer schlecht gebissen.



Weiterführende Links:

Der Gottssee bei Google Maps

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