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Grosser Samithsee

SuedseiteAlte Stege an der Westseite des SeesAuf der Ostseite des Sees gibt es einige Stege wie diesen hier. Zum Teil muss man aber ganz schön laufen, um sie zu erreichen.

Neu: Kartenansicht bei GoogleMaps

Info:

Der Große Samithsee verläuft in Nord-Süd-Richtung in einer Senke der Barnimer Heide bei Biesenthal. Mit seinen 53 Hektar ist er einer der größeren Seen im näheren Umkreis. Er weist ein weitgehend flaches Bodenprofil ohne merkliche Kanten oder Gräben auf und erreicht an der tiefsten Stelle ca. sechs Meter Tiefe.
Der Großteil des Gewässers ist aber ca. drei bis vier Meter tief. Im südlichen Bereich finden wir eine ausgedehnte Flachwasserzone mit viel Bewuchs und einem dichten und breiten Schilfgürtel. Hier, ebenso wie an der Nordspitze, dominiert schlammiger Boden, während wir im Freiwasser hauptsächlich einen harten, sandigen Untergrund vorfinden.
Entlang der westlichen Seite vereinzelter Schilfbewuchs, dazwischen einige Angelstellen am Ufer, interessant hier sind die verfallenen Stege, die den Räubern guten Unterschlupf bieten. An der Nordspitze wieder Schilf, dann an der Westseite wieder einige Angelstellen und Stege.
Das Gewässer ist ganz im Wald gelegen, meist reichen die Bäume bis ans Wasser. Die Ufer fallen zumindest an der Westseite relativ flach ab. Die Ostseite haben wir bisher tiefenmässig nicht erkundet.



GPS Position:

N 52°47'59" O 13°16'23"



Anfahrt:

Auf der B2 von Bernau Richtung Eberswalde durch Rüdnitz bis nach Biesenthal fahren. Oder die A11 bis Ausfahrt Lanke, dann links Richtung Lanke und dort gleicht links Richtung Biesenthal. In Biesenthal kurz nach der Tankstelle links abbiegen und dem Weg folgen. Nach der verlassenen Kaserne wird der Weg sehr schlecht. Tiefliegende Kfz haben da kaum eine Chance. Kurz nach dem Fuchsberg (66m) ist links eine Schranke, die meistens geöffnet bleibt. Hier reinfahren und rechts halten. Bald kommt rechts unten der See in Sicht. Am besten oben parken und das Gepäck von Hand transportieren. Direkt am Wasser gibt es praktisch keine Parkmöglichkeit. Es führen mehrere Abzweigungen zum See. Man kann auch der Piste weiter folgen und dann an dem "schwarzen" Weg links reinfahren. Dazu benötigt man aber die Genehmigung der unteren Fischereibehörde, denn der Weg ist als Forstweg ausgewiesen. Dann immer links halten und man kommt sehr nahe an den See. Allerdings ist die Zufahrt noch schlechter als auf der anderen Seite. Wer die Mühe nicht scheut, sollte lieber die 1,5 Km durch den Wald laufen. Nach längerem Regen ist der Weg durch den Wald zum See wahrscheinlich ziemlich unbefahrbar. Es

wird dringend empfohlen, die Befahrbarkeit erst zu erkunden.



Typ: See

Tiefe:

Trotz seiner Lage in einer Senke hat der See ein sehr flaches Bodenprofil, das kaum Strukturen aufweist. Der See ist fast an allen Stellen zwischen drei und vier Meter tief, ohne Kanten oder Gräben. An der Südwestseite haben wir mit fast sechs Meter die tiefste Stelle gemessen, hier konnte man sogar eine leichte Kante ausmachen.



Fischarten:

Im Großen Samithsee werden seit langem keine Karpfen mehr eingesetzt, es gibt also nur noch einige (wenige!) grosse Exemplare, die entsprechend schwer zu befischen sind. Ansonsten ein gutes Raubfischgewässer für die Pirsch auf Hecht und Zander. Ferner finden sich Aale, Schleien und die üblichen Weissfische.



Ufer:

Die Ufer sind alle bewaldet, zwischen den Bäumen und Sträuchern finden sich aber genügend Angelstellen. Der Nord- und Südrand sind von einem Schilfgürtel umgeben.



Besitzer/Pächter:

Seefischerei Prenden Weitere Informationen: Zur Ausübung des Angelsports ist unbedingt immer der Fischereischein in Zusammenhang mit der güötigen Angelkarte mitzuführen. Kopien von Fischereischeinen und Angelkarten werden bei Kontrollen nicht anerkannt, so dass in solch einem Fall Strafanzeige gestellt wird. Die Höchstzahl von zwei Angeln darf nicht überschritten werden. Die Gewässerverordnung des Landes Brandenburg oder irgend einer anderen Organisation hat auf diesen Gewässern keine Bedeutung. Es gilt die Fischereiordnung und das Fischereigesetz des Landes Brandenburg. Bootsbenutzungsgenehmigungen auf Angelkarten bedeuten keine Liegeplatzgenehmigungen für Boote. Genehmigungen für Bootsliegeplätze und die Errichtung von Stegen müssen bei der Fischerei- und der zuständigen Unteren Wasserbehörde beantragt werden. Wir weisen darauf hin, dass die Benutzung von Elektro- sowie Verbrennungsmotoren auf Grundlage von § 43 des Brandenburgischen Wassergesetzes auf den betreffenden Gewässern verboten ist. Die Angelkarte verleiht keine automatisches Wegerecht zu den Gewässern. Informieren Sie sich im Zweifelsfall vorher über die Erreichbarkeit. Denn im Falle einer Absperrung (z.B. bei Waldbrandstufe IV) kann die Karte nicht wieder gegen Rückzahlung zurückgenommen werden. Es ist jedoch möglich, sie auf ein anderes Gewässer umschreiben zu lassen. Der Fischer hat das Vorrecht vor dem Angler, ggf. muss die Angelstelle verlassen werden, wenn dort Fischereigeräte zum Einsatz kommen sollen. Bei den Gewässern aus dem Eigentum der Stadt Berlin sind Schutzbezirke errichtet worden, die auf keinen Fall betreten oder mit einem Wasserfahrzeug befahren werden dürfen. Angelkarteninhaber haben sich genauestens über die Schutzbezirke ihres Angelgewässers zu informieren. Weiterhin sind unbedingt die Hinweisschilder für die Schutzbezirke zu beachten. Strauchwälle und Begrenzungen, die als Grenzen für die Schutzbezirke angelegt wurden, dürfen nicht überwunden werden. In gekennzeichneten Fischschon- und Fischschutzgebieten ist das Angeln nicht gestattet. Das Betreten und Befahren des Geleges (mit Überwasserpflanzen und/oder Seerosenbeständen bewachsene Uferzonen) ist untersagt. Von Fischfanggeräten und ständigen Fischereieinrichtungen ist ein Abstand von mindestens 50 Metern einzuhalten. Der Inhaber der Angelkarte verpflichtet sich mit seiner Unterschrift, einen Angelplatz im Umkreis von vier Metern von Unrat freizuhalten. Zum Anfahren der Seen in den Wäldern ist eine Waldfahrgenehmigung vom jeweils zuständigen Forstamt nötig. Viele der Seen liegen in besonderen Schutzgebieten, in denen man sich nach den jeweils geltenden auf das Gebiet bezogenen Naturschutzverordnung verhalten muss. Ist das Angeln vom Wasserfahrzeug aus zugelassen, muss dieses Fahrzeug während der Ausübung des Angelsports verankert sein. Das Ausbringen der Anfütterung oder der Angel mittels Wasserfahrzeug ist auf Gewässern ohne Bootsgenehmigung untersagt. Es dürfen nur Inhaber einer Raubfischkarte die Köderfischsenke zum Fang der Köderfische verwenden. Bei der Ausübung des Angelsports sind die Angelberechtigun, sowie die persönlichen Dokumente mitzuführen und den Kontrollorganen auf Verlangen auszuhändigen. Bei Verstößen gegen die geltenden gesetzlichen Bestimmungen kann der Berechtigungsschein sofort entschädigungslos eingezogen werden, unbeschadet der weiteren Rechtsverfolgung. Köderfische dürfen nur in dem Gewässer verwendet werden, in dem sie gefangen wurden. An einem Angeltag dürfen insgesamt zwei Fische der Arten: Hecht, Zander, Aal, Schlei, Wels und Karpfen gefangen werden. Folgende Mindestmasse sind verbindlich: 45 cm Karpfen, 50 cm Aal, Hecht, Zander; 65 cm Wels, 35 cm Schleien. Als Schonzeit gelten für folgende Fischarten: Zander 1. April bis 31. Mai; Wels 1. Mai bis 30. Juni. Keine Schonzeiten gelten für den Krummensee und den Sputesee, dort kann ganzjährig geangelt werden. Vor Besetzen einer Angelstelle ist diese von Unrat zu befreien und dieser mitzunehmen. Ansonsten kann dies als Vertragsbruch geahndet werden. Wenn jeder Angler seinen Müll immer gleich wieder mitnimmt, kann es gar nicht erst zur Verschmutzung der Gewässer und Ufer kommen. Der Inhaber der Angelkarte haftet lt. § 16 Abs. 4 des BbgFischG persönlich für alle durch ihn verursachten Schäden und die dadurch entstehenden Kosten.



Karten:

Elf-Tankstelle Groß-Schönebeck, An der B 109, 16348 Groß-Schönebeck · Anglerbedarf Ahrensfelde, August-Bebel-Strasse 1 A, 16356 Ahrensfelde Tel. 030/93663330 · Anglerbedarf Malchow Dorfstrasse 50, 13051 Berlin Tel. 030/92370770 · Fremdenverkehrsverein "Märkische Seenlandschaft Wandlitz" e.V., Prenzlauer Chaussee 157, 16348 Wandlitz, Tel. 033397/6631 · Werner Raht, Am Obersee 1, 16359 Lanke · Anglerbedarf Kirkholz, Ulitzkastrasse 9, 16321 Bernau · Angelladen Bär, Schwanebecker Chaussee, 16321 Bernau · Atzes Angelladen, Prenzlauer Chaussee 161, 16348 Wandlitz, tel. 033397/61623 · Renate heymann, Liepnitzsee Insel, 16359 Lanke/Ützdorf · Anglerbedarf Brigitte Zeyß, Bucher Strasse 9, 16341 Schwanebeck · Detlef Hoffmann "Hoffis Bierbar", 16356 Löhme · Angelhaus Barnim GmbH, Bröckenstrasse 15a, 16224 Finowfurt, Tel. 03335/325777 · Gasthaus "Am Gorinsee", 16352 Schönwalde · Hotel "Seeschloss Lanke", Am Obersee, 16359 Lanke · Angelladen W. Schnittka, Busonistrasse 21, 13125 Berlin · Angelladen Schmaland, Greifswalder Strasse 164, 10437 Berlin · Floris Angelcenter, Retzbacher Weg 4, Ecke Prenzlauer Promenade, 13189 Berlin · Zierfisch Schmaland, Dorfstrasse 69, 16348 Ruhlsdorf · Cafe am Weißen See, Lärchenweg, 16348 Groß-Schönebeck · Matzes Angeltreff, Markstrasse 21, 13409 Berlin-reiickendorf · Berkos Angelshop, Berliner Strasse 53, 16321 Schönow · Angelcenter Eiche, Maik Köhler, Dorfstrasse 16, 16356 Eiche · Rudi Klühs, Umspannwerk Haus 9/1, 15366 Neuenhagen, Tel. 03342/202282 · Gaststätte "Zum Brandenburger", 16356 Krummensee · Gaststätte "Fischerhütte Seefeld", Seestrasse 11, 16356 Seefeld · Campingplatz "Am Kiessee", G. Dettmann, 16348 Ruhlsdorf · Seenfischerei Prenden, Dorfstrasse 12, 16348 Prenden, Angelladen am Haussee, Inh. S. Müller, Seestrasse 6a, 16356 Seefeld, Tel. 033398/87350 · Anglertreff Peter Neitzel, Birkensteig 9, 16559 Liebenwalde, Tel. 0335461313 · Jagdhotel am Strehlesee, 16348 Prenden · Tierbedarfshandlung "Morle", Am Markt 3, 16352 Basdorf · Campingplatz "Am Liepnitzsee", 16359 Lanke · Alle diese Angaben sind selbstverständlich ohne Gewähr!



Erfahrungsbericht:

Die Abfallsäcke und der Zustand der Angelstellen weisen darauf hin, dass der See im Sommer recht gut besucht ist. Trotz der beschränkten Zugangsmöglichkeiten scheinen viele Angler bis fast ans Wasser zu fahren.
Auch unter der Woche sind durchaus einige Stege besetzt. In einer alten Karte wird der See als Paradies für Friedfischangler beschrieben, dies gilt es aber noch zu bestätigen.


 


Bei GoogleMaps heisst der See offenbar Grosser Plagesee. 

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