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ANGEL Literatur

Oder-Havel-Kanal bei Kreuzbruch (F 03-201)

Der OHK bei Kreuzbruch am frühen Morgen im Sommer 2003.Nachts fahren die großen Schiffe. Schon von weitem hört man das dumpfe Dröhnen der Schiffsdiesel und hat genügend Zeit, die Grundmontagen aus dem Wasser zu nehmen.Nachmittags hat sich der Himmel zugezogen und für kurze Zeit regnet es erfrischend.Hier ist ein kleiner Wassereinlauf, an dem sich Futterfische sammeln. Die Stelle ist weithin bekannt und im Sommer mitunter stark bevölkert. Unter der Woche hat man seine Ruhe.Hinter Kreuzbruch findet man die Reste einer alten Brücke, die wohl nach dem Krieg gesprengt wurde.Einer dieser breitgetretenen Angelplätze.  Müll liegt herum und es ist insgesamt nicht sehr einladend, hier zu angeln. Weiter Richtung Osten finden sich bessere Plätze.

Info:

Zwischen Zehlendorf und Liebenwalde überquert man den OHK bei dem
kleinen Dörfchen Kreuzbruch. Hier ankern abends die großen
Frachtschiffe und es lässt sich prima auf Zander spinnen.

Beim Angeln
mit Grundmontage unbedingt darauf achten, die Montage aus dem Wasser zu
nehmen, wenn die großen Schiffe passieren (solange die Schiffe leer
sind, kann man die Ruten im Wasser lassen).

Vor der Kanalbrücke kann
man in Kreuzbruch rechts abbiegen und nach ca. 800m mitten im Dorf
rechts auf einem Feldweg den Kanal erreichen. Hier finden sich einige
Stellen abseits der Straße, wo man sich auch zu zweit niederlassen
kann.

An diesen Plätzen wird viel geangelt - Im Frühjahr ist noch alles
zugewachsen, im Sommer dann sind grosse Flächen breitgetreten. Ich
bitte daher alle, die sich hier über Gewässer informieren, um dann dort
zu angeln, die Natur zu respektieren und sich am Wasser dementsprechend
vorsichtig zu verhalten.



Update vom 09.10.2004
Folgt man der Strasse durch Kreuzbruch bis hinter das Dorf in den Wald,
so gelangt man auf vielen kleine Wegen zum Kanal und es finden sich
Angelstellen zuhauf.

Einige sind wirklich breitgetreten und haben eher
den Charakter von Campingplätzen, aber es gibt auch Strecken, wo man
gut mit der Spinnangel am Kanal entlang wandern kann. Folgt man dem
Waldweg über einige Kilometer, so erreicht man die B 109 auf der Höhe
des Lottschesees.



GPS Position: Nicht verifiziert: N 52°50'49" O 13°27'51"

Anfahrt:

Von Berlin aus über die Prenzlauer Allee die Autobahn Richtung Hamburg nehmen und gleich die erste Ausfahrt (Mühlenbeck) wieder raus. Rechts abbiegen und hinter Summt weiter geradeaus. Den Schildern Richtung Liebenwalde folgen. Kreuzbruch ist das letzte Dorf vor Liebenwalde.



Typ: Kanal

Tiefe: Kaum mehr als zwei Meter.

Fischarten: Aal, Zander, Wels, Karpfen, die üblichen Weissfische inklusive Aland und Döbel.

Ufer:

Typisches Kanalufer, die Steinpackung ist meist begehbar.



Jahreszeiten:

Im Sommer werden die Zander bei Nacht ufernah über der Steinpackung gefangen. Auch die Aale beissen hier. Ansonsten ist man mit der Grundangel gut bedient. Im Winter sind wie überall die Schleusen und Anlegestellen die HotSpots. Aber auch unter den vielen Brücken und an den Spundwänden kann man gut Spinnangeln.



Geschichte:

Erbaut 1908-1914 als Teilstrecke der Havel-Oder Wasserstraße von Berlin nach Stettin.



Besitzer/Pächter:

DAV



Karten:

DAV





Weiterführende Links:
Kreuzbruch bei Google Maps
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